BUGA 2029 im Welterbe Oberes Mittelrheintal

Buga 2029 Kabine Rüdesheim | © Thomas Becker


 

Bundesgartenschau 2029 im Welterbe Oberes Mittelrheintal
 

Schauplatz ist das Welterbe Oberes Mittelrheintal, das sich über 67 Rheinkilometer zwischen Bingen/Rüdesheim und dem Deutschen Eck in Koblenz – im Tal und auf den Höhen –  erstreckt.
 

Die BUGA eröffnet dem Oberen Mittelrheintal die Chance, Projekte für eine bessere Infrastruktur und den Tourismus koordiniert und zügig umzusetzen. Dazu zählen neben attraktiven Reisezielen auch neue Mobilitätskonzepte, hochwertiges Gastgewerbe und digitale Hochgeschwindigkeitsnetze. Schon die BUGA 2011 in Koblenz und die Landesgartenschau 2008 in Bingen haben eindrucksvoll bewiesen, dass auch in den Folgejahren mehr Besucher kommen und auch häufiger in der Region übernachten. Neue Grünanlagen, Parks und Freizeiteinrichtungen bedeuten auch für Einheimische mehr Lebensqualität und können positive ökologische Effekte erzeugen. 
 

Alleinstellungsmerkmal sollen BUGA-Ausstellungschiffe und Wassertaxis werden. Die schwimmenden Blumenschauen könnten auf dem Rhein mit den saisonalen Schwerpunkten mitwandern. Die Wassertaxis könnten neue Querverbindungen über den Fluss schaffen. 

 

Hier geht es zur Projektseite zur Bundesgartenschau 2029 im Welterbe Oberes Mittelrheintal.

 

Regionalstudie der Ortsgemeinden Rhens, Spay, Brey (Rheinbogen)

Die 72-seitige „Machbarkeitsstudie Rhens Brey Spay“  wurde im Februar 2017 von der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel in Kooperation mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein mbH vorgestellt. Sie wurde in Zusammenarbeit mit Bürgern und politischen Vertretern der Gemeinden entwickelt und stellt mögliche Maßnahmen am „Erlebnis Rheinbogen“ für eine Bundesgartenschau am Mittelrhein im Jahr 2029 dar.
 

Machbarkeitsstudie Rheinbogen (PDF)
 

Maßnahmenkarte Rheinbogen (PDF)

 

Chronologie


30. Mai 2015
Innenminister Roger Lewentz gibt die Idee zu einer Buga-Bewerbung des Welterbes Oberes Mittelrheintal bekannt.


Juni 2015
Die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) bestätigt, dass das Obere Mittelrheintal gute Chancen hat. Zunächst wird das Veranstaltungsjahr 2031 anvisiert.


September 2015
Der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal begrüßt die Idee und bittet das Innenministerium um eine Vorstudie, welche die Voraussetzungen prüfen soll. Erstmals wehen im Welterbtal rund 200 hellblaue BUGA-Fahnen.


Mai 2016
Die Landesregierung unterstützt die BUGA-Bewerbung im neuen Koalitionsvertrag und beauftragt den Verein Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz (EA) mit der Koordination der Bewerbung. Minister Lewentz stellt die Vorstudie vor und übergibt sie dem Zweckverband.


März 2017
Die Autoren der Machbarkeitsstudie stellen dem Zweckverband den Arbeitsplan vor.


April und Mai 2017
Es finden drei Bürgerworkshops am Mittelrhein zu den Fragen „Meine Ideen“, „Meine Gemeinde“ und „Was bleibt nach der Buga?“ statt.


17. November 2017
Die Broschüre zur Machbarkeitsstudie wird veröffentlicht und am 28. November im Zweckverband abschließend beraten.


April 2018
Der Zweckverband entscheidet sich mit großer Mehrheit für die Bewerbung.


17. Mai 2018
Die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft gibt dem Mittelrheintal nach einer Bereisung den Zuschlag. Gleichzeitig bietet sie das frühere Veranstaltungsjahr 2029 an.


15. Oktober 2018
Die Autoren der Machbarkeitsstudie stellen das Alternativmodell 2029 im Zweckverband vor. Dieser entscheidet sich mit großer Mehrheit für die BUGA 2029.


2. Juli 2019
Die BUGA Oberes Mittelrheintal 2029 GmbH wird gegründet. Gesellschafter sind die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft und der Welterbe-Zweckverband. Die Geschäftsführung übernimmt zunächst die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz e.V.


2020
Die Zahlungen der Kommunen an den Welterbe-Zweckverband zur Finanzierung der BUGA GmbH beginnen.


2020/2021
Kommunale Räte und Verwaltungen beraten über ihre BUGA-Ziele und interne Vorbereitungen.


2021
Die BUGA 2029 GmbH beginnt ihre Arbeit mit inhaltlich-planerischen Vorbereitungen der BUGA unter Leitung der Geschäftsführung.


2023
Bürger-Infoveranstaltungen und Workshops: Wünsche und Ideen für Gestaltungswettbewerbe können formuliert werden.


2024 bis 2026
Es werden planerische Wettbewerbe ausgelobt.


2025
Erste Ergebnisse der planerischen Wettbewerbe können vorgestellt werden.


2025 bis 2029
Es finden Bauarbeiten statt. Die Gelände verwandeln sich. Aus Baustellen werden Attraktionen.


2029
Von April bis Oktober findet die Bundesgartenschau im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal statt.


Ab 2030
Die touristischen Angebote werden auf Grundlage der BUGA-Erfahrungen fortgesetzt und ergänzt.


 

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